Sonntag, 1. Mai 2016

Mädchenurlaub

Resturlaub aus der Elternzeit brachte mich auf die Idee, mit meinem Mädchen und meiner Mutti eine Woche zu verreisen. Mädchenurlaub sozusagen. Fernab von Schulferienzeiten und nicht so weit weg von der Heimat.
 Wir entschieden uns für Bad Salzungen in Thüringen und haben eine wunderbare Woche verbracht.
 Sind dem Urwald aufs Dach gestiegen.
 Haben uns über Wildkatzen informiert, ...
...die deutsche Fachwerkstraße in Schmalkalden bestaunt, ...
 ...mit unserer kleinen märchenbegeisterten Maus die Märchenhöhle in Walldorf besucht, und...
 ...in der Schlossküche der Wilhelmsburg darüber nachgedacht, wie beschwerlich das Leben früher war.
 In Vacha von der Burg aus haben wir auf die ehemalige innerdeutsche Grenzlinie geschaut und gestaunt, wie nah Ost und West hier waren und ...
... uns am letzten Tag wie in England gefühlt. 

Eine tolle Woche war es, auch wenn es ruhig etwas wärmer hätte sein können. Mit Sommerreifen über den Inselberg bei Schneetreiben... war nicht ganz ohne. Jetzt geht es mit neuer Kraft in den Alltag zurück.

Dienstag, 26. April 2016

Nicht zum Anziehen - Babysets

Dieses Jahr hat mit vielen Babymädchen begonnen. Meine Schwiegermutter ist in den letzten 5 Monaten gleich 3 Mal Uroma geworden.
Immer wieder gern nähe ich meine Spieluhrpuppen und eine Hülle für das U-Heft. Witzig fand ich diesmal die Idee beides aus dem gleichen Stoff zu nähen, wobei die Puppe aus Jersey und die Hülle aus Webware ist.
 Die mittlere Puppe hat ein neues Zuhause im Kremplinghaus gefunden. Da Bianca auch selber näht, habe ich auf die U-Hefthülle verzichtet.
Das letzte Set ist für das jüngste Urenkelchen. 

Donnerstag, 21. April 2016

Susanne Cardigan

Als Teilnehmerin des Nähcamps, erhielt ich einen Rabattgutschein für Compagnie M. Gleichzeitig kam der Schnitt für die Susanne Cardigan raus. Dann noch eine Stoffbestellung beim stoffbüro und es war klar, was ich wie nähen möchte.
Den Sommersweat in der Farbe Chilli mit der tollen Abseite war wie gemacht für den Cardiganschnitt. Eine Weile habe ich hin und her überlegt, wie ich das mit den Kanten löse und mich dann für den Rollsaum entschieden. Das hat ganz gut geklappt, immerhin war ich diesmal überhaupt nicht darauf aus, dass er sich wellt - ein Feature, dass ich gern bei Mädchenkleidern nutze - aber hier unangebracht wäre.
Ein bisschen geschluckt habe ich, als ich am Tag nach der Fertigstellung meine Susanne im Internet bei 19nullsieben sah. Ganz identisch sind sie nicht, aber gleiche Inspirationsquellen haben wohl gewirkt.
Hier noch ein kleines Outtake vom Fotoausflug. Den Schirm konnte man auch super als Regenschirm verwenden.

Damit schaue ich heute wieder bei RUMS vorbei.

Dienstag, 19. April 2016

Kindergartentasche, die Jungsversion

Unglaublich, bis zurück ins Jahr 2009 musste ich in meinem Blog blättern um das rosa Gegenstück zu dieser blauen Kindergartentasche zu finden.
Die rosa Tasche war damals für meine Nichte entstanden und diese hier nun für meinen kleinen Neffen, der die Tasche seiner Schwester wohl gern mag.
 Die Anleitung stammt aus der Zeitschrift Patchwork Taschen Spezial 03/2009 und lange Zeit gab es die Schnitte auch noch einzeln bei il coccolino, aber die Seite wirkt jetzt, als ob sie von einem Nähmaschinenhersteller aufgekauft worden wäre.
Ich hoffe der Zwerg freut sich und ich freu mich auf den Creadienstag.

Donnerstag, 14. April 2016

Im Nieselregen

Schon als ich das Shirt für meine Nichte nähte, wusste ich, dass ich mir daraus auch was nähen möchte. Eine Frau Liese von schnittreif am besten und auch wenn die Farbpalette des Herbsttyps nur wenige Blautöne beinhaltet, glaube ich dieses so in etwa hier wiedergefunden zu haben.
Genäht habe ich das Shirt dann schon im Februar, aber mit dem Fotos hat es gedauert. Jetzt im Frühling hatte ich sofort die tolle Forsythahecke am Dorfrand als Hintergrund im Kopf. Aber ach, am ausgemachten Termin (letzten Sonntag) nieselte es mal wieder.
Wir haben also erst mal "überdachte" Fotoorte aufgesucht (Haltestellen, Unterführungen, man sieht die Umgebung plötzlich mit ganz anderen Augen).
Auf dem Rückweg, dann doch die Hecke, das Shirt und Niesel. Das ich mir das Shirt schnell im Auto übergeworfen habe, sieht man, oder?
Ich auch, aber eben erst hinterher am Computer. Die Falten auf der Brust sind nicht standard, wenn man sich richtig anzieht und einen Spiegel benutzt. Allerdings, das gebe ich zu, hatte ich Frau Liese bisher aus Materialien genäht, die keinen Baumwollanteil hatten. Die fallen in der Brustpartie ein Tick weicher.
Der Jersey von nicibiene hat dafür aber andere Pluspunkte, er ist wunderbar glatt, dicht und farbintensiv.

Für mich ist das Shirt ein Lieblingsteil.
RUMS
Ich-näh-Bio
Schnitt: Frau Liese von schnittreif

Dienstag, 12. April 2016

Ungebrochene Kleidchenliebe

Vor ein paar Wochen feierte mein kleines Mädchen schon seinen 4 Geburtstag. 
Statt Geburtstagsshirt gab es ein Kleid.
 Da eine alte Hörspiel-CD mit dem kleinen Indianerjungen im Auto die Dauerschleife läuft, dachte ich, ich versuche es mal mit dem passenden Stoff.
Natürlich kennt sie mittlerweile auch einige Trickfilmfolgen. Das Kleid kam entsprechend gut an und im Kindergarten wurde sie von einem kleinen Jungen regelrecht bedrängt, weil er die Bilder anschauen wollte. Das war niedlich anzusehen.
 Kurz vor Ostern packte es mich dann noch und ich nähte nach dem gleichen Schnitt ( Jerseykleid No.28 von Lillesol & Pelle) dieses Kleid mit dem süßen Häschen von lillemo.
 Irgendwie hatte sich diese Kombi in meinem Kopf festgesetzt und obwohl meine Tochter eigentlich gut ausgestattet ist in Sachen Langarmkleider, habe ich es dann genäht.
 Aus dem Osternest geholt, wurde es gleich angezogen und ob der Farbe natürlich super gern getragen.
Nun wird es langsam Zeit sich den Sommerkleidern zu widmen.

Freitag, 8. April 2016

Yoganähen

Am Wochenanfang komme ich Abends eher weniger zum Nähen. Irgendwie fehlt noch die Ruhe, oder Zeit. Kleine Projekte, wie diese Nadelkissen lassen sich aber in kurzer Zeit umsetzen und sind trotzdem ungemein gut für das persönliche Wohlbefinden.
 Nähen ist Yoga, heißt es oft und es stimmt wirklich. Wenn der Tag mal wieder suboptimal gelaufen ist, dann können schon ein paar Nähte auf buntem Stoff einen wieder auf andere Gedanken bringen.
Geht Euch das auch so?

Anleitung für Cathedral Window Nadelkissen von hier.
Mein Freutag, auch wenn es Freitags auch gern etwas komplizierter unter der Nadel sein darf.

Mittwoch, 6. April 2016

Rollsäume ganz klassisch

Das letzte Probenähen bei nEmadA hielt ein luftiges Sommerteilchen bereit. Von Chiffon und anderen leichten Stoffen war die Rede und sofort dachte ich an Rollsäume.
Kurzerhand orderte ich ein Set mit Rollsaumfüßen für meine Nähmaschine und probierte sie aus. Es hat relativ gut geklappt - noch nicht ganz fehlerfrei, aber vorzeigbar.
Felina kann entweder als ärmellose Bluse, oder mit den Rockteilen als Kleid genäht werden. Unter dem flutschigen Stoff ist ein Jerseyhemd, den Halssaum habe ich mit einem Jerseystreifen eingefasst.
Logo, dass meinem Töchterchen dieses luftige Etwas gut gefällt.
Bei den Rollsäumen habe ich erst alles gesäumt und dann zusammen genäht. Sogar französische Nähte habe ich ausprobiert. Ich denke, das gehört so bei dem Stoff.
Mit diesem Teil geht nun eine 3jährige Probenähzeit zu Ende. Es hat viel Spaß gemacht und war durchaus auch mit der einen oder anderen Herausforderung verbunden. Das macht es spannend.
Vielen Dank Bea, dass ich dabei sein durfte.

Den Schnitt Felina gibt es hier.

Dienstag, 5. April 2016

Onkel Knorke rockt meinen KSW

Schon Ewigkeiten habe ich nicht mehr am KSW (Kreative Stoffresteverwertung) teilgenommen. Meistens habe ich es schlichtweg verpasst, oder wurde nicht ausgelost. Dabei finde ich das Konzept immer noch spannend und, diese neue Teilnahme hat diese Meinung wieder untermalt.

Der Stoff, der diesmal von Marita bei mir eintrudelte war eine Herausforderung. Vom Material ein Synthetikgewebe, von der Art eher Möbelstoff, vom Design ein Streifenfarbverlauf à la 70er. Glücklicherweise Herbstfarben - aber was damit tun? Das Stoffquadrat hing eine Weile auf meiner Couch im Nähzimmer - Kissenbezug schied gleich aus.
 Dann rückte das Nähcamp näher und Bine von Echt Knorke bot ihren Onkel Knorke zum Nähen an, eine Idee wuchs langsam und wurde dann im Nähcamp umgesetzt.
 Das Endresultat begeistert mich selbst. Es ist erstaunlich, wie viel Leben dem Stoff nun doch innewohnt und auch vom Onkel Knorke an sich bin ich sehr angetan. Das ist nicht einfach nur ein Turnbeutelchen (die ich eigentlich eher unpraktisch finde), sondern richtig stabil, durchdacht und schön.
Damit stolziere ich jetzt in den Frühling. 
Ich danke Bine für das supercoole Schnittmuster und Marita dafür, dass ich beim KSW mitmachen durfte.

Dienstag, 29. März 2016

Bevor die Motten kommen

Im Januar 2013 berichtete ich über ein Deckenprojekt mit Monatsblöcken. Diesen Winter habe ich die Decke fertiggestellt und zum Geburtstag an das kleine Mädchen überreicht.
 Da ist er - mein "Hello Sun" Quilt. 
Warum hat es so lange gedauert die Decke fertigzustellen? 
Ganz einfach, nachdem ich die Quadrate aneinandergenäht hatte, stellte ich fest, dass die Applikationsecken eigentlich mit in der Nahtzugabe sein sollten. Dieser Fehler lies das halb fertige Top in die Schublade wandern.
 Drei Jahre später bin ich das ganze pragmatisch angegangen. Ich habe die offenen Applikationsecken einfach noch farblich umnäht - die Konturlinien weitergeführt und aus dem Top eine fertige Decke gemacht.
 Von der Größe ist der Quilt ein wenig größer als ein Babyquilt, da er schon immer für mein Mädchen gedacht war, habe ich ihn ihr nun auch überreicht. Sie liebt Decken und Tücher und ist begeistert.
2013 beim Creadienstag verlinkt und so auch heute.

Sonntag, 27. März 2016

Frohe Ostern

Ich wünsche Euch allen Frohe Ostern und einen wundervollen Frühling.
Zum Gucken lasse ich Euch das geschmückte Fensterbrett des Kinderzimmers da.
 Da tummeln sich Wurzelkinder, Osterhasen und noch einiges mehr.
 Das Lichterhäuschen stammt noch aus der Weihnachtszeit, aber mit ein paar aufgemalten Blumen strahlt es für den Frühling.
 Die dürren Zweige der Korkenzieherweide habe ich mit Ostereiern behangen, da sollen dann demnächst kleine Blümchen hin.
Ein paar hölzerne Hasen dürfen nicht fehlen. Ich bin gespannt, wie es mit dem Fensterbrett nach Ostern weiter geht. Im Sommer schläft die Jahrezeitentischtradition meist ein wenig ein.

Donnerstag, 24. März 2016

Nähcamp - Ein Kurzbericht

Die Woche hat es in sich, sie ist kurz und es gilt so viel zu erledigen. Daher nur ein knapper Bericht vom wunderbaren Nähcamp 2016 in Berlin. 
 Donnerstag Abend reiste ich nach Berlin Teltow an und traf mich, wie verabredet mit meiner lieben Freundin im Hotel. Lange hatten wir auf das Wochenende hin gefiebert. Auf die gemeinsame Zeit und die Zeit mit den anderen.
 Am Freitag drängelten wir uns, schon fast traditionell, durch den Berliner Verkehr hin zu diesem und jenen Stoffladen. Fast überall durfte ein kleines Schätzchen mitkommen. Besonders verliebt war ich in das Jerseyangebot bei Traumbeere.
 Nach dem ersten "Kennenlernen" (viele kennt man ja bereits) stand der Samstag ganz im Zeichen des Zuschneidens, Nähens und Austauschens. Das eifrige Rattern der Maschinen, die Schwätzchen am Bügeleisen, oder die Knierutschrunden beim nächsten Schnittmuster abpausen sind einfach Nähcampfeeling pur.
 Wie immer war alles perfekt organisiert. Elke und Catrin haben wieder alle Register gezogen. Vielen Dank Euch beiden. Reichlich beschenkt wurden wir auch. Nähpark, Snaply, Prym und viele mehr haben uns mit praktischen Helferlein und Schnittmustern versorgt. Das ein oder andere umgesetzte Schnittmuster gibt es dann demnächst hier im Blog zu sehen - so zumindest ist der Plan.
 Stoffe gab es zu gewinnen, vom Stoffbüro und von nicibiene. Ich konnte mich zu den wirklich glücklichen Gewinnern zählen. Ein rundum perfektes Wochenende.
Natürlich habe ich neben dem Einhornkleidchen auch noch andere Dinge genäht. Unter anderem hatte ich das doch etwas gewöhnungsbedürftige Stöffchen aus dem KSW16 mitgenommen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit diesem Stoff noch etwas brauchbares, geschweige denn Schönes erschaffen könnte, aber ich glaube es ist gelungen - mir persönlich sagt es zumindest zu.
Was genau da entstanden ist, darf ich erst am 3. April enthüllen. Das Teaserbild lasse ich heute aber hier.

Von dem Wochenende, den vielen Eindrücken und den netten Mädels werde ich noch lange zehren (also nicht, dass es hier keine netten Mädels gäbe, aber ihr wisst schon, was ich meine) und vielleicht, gibt es wieder ein Nähcamp in 2017 und vielleicht werde ich wieder daran teilnehmen können. 

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